Okklusionen

  Definition einer Okklusion

Eine Okklusion entwickelt sich, wenn die Kaltfront, die sich schneller bewegt als die Warmfront, die Warmfront überholt. Dies ist normalerweise der Zeitpunkt der stärksten Intensivierung der Zyklone. Die Stelle des ersten Kontaktes der beiden Fronten wird der Okklusionpunkt oder Tripelpunkt genannt, an dem der Okklusionsprozeß beginnt. In der Nähe der Erdoberfläche trennt die okkludierte Front die Kaltluftmassen (C) vor und hinter dem Tiefdruckgebiet. Hoch oben befindet sich eine warme Zunge (der von der Erdoberfläche abgehobene Warmluftbereich (W)), die sich mit zunehmender Höhe ausbreitet.

Falls die Luft hinter der sich von A nach B bewegenden Kaltfront, kälter ist als die Luft vor der Warmfront, wird die Warmfront ebenfalls angehoben und die okkludierte Front hat die Eigenschaft einer Kaltfront (kalte Okklusion). Die Warmfront erscheint nur als obere Warmfront. Das bedeutet, daß sich die warme Zunge der Warmluft hoch oben hinter der Bodenfront befindet.
Falls die Luft hinter der sich von A nach B bewegenden Kaltfront wärmer ist als die Luft vor der Warmfront, wird die Kaltfront und die dahinter liegende Luft entlang der Warmfront hochgeschoben und die okkludierte Front hat die Eigenschaft einer Warmfront (warme Okklusion). Diese Okklusion ist eine oben liegende Kaltfront, die sich vor der Okklusion am Boden befindet. Die Zunge warmer Luft hoch oben befindet sich vor der Bodenfront.

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