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Thermisches Infrarot
Wasserdampf, Kohlendioxid und Ozon tragen am meisten zur Absorption thermischer oder terrestrischer Infrarotstrahlung bei.
Es handelt sich dabei um dreiatomige Gase. Kohlenmonoxid, Distickstoffoxid, Stickstoffoxid und Methan sind unbedeutende Absorber und sind nicht in der Abbildung aufgeführt.
Die Absorption in diesem Bereich wird in einem gemessenen atmosphärischen Emissionspektrum von 6 bis 25 m gezeigt, ermittelt mit Hilfe des Infrarot-Interferenzspektrometers (IRIS) an Bord des Satelliten Nimbus IV.
Neben den Absorptionsbanden ähnelt der Verlauf des Emissionsspektrums dem Emissionsspektrum eines schwarzen Strahlers bei einer Temperatur von 290 K.
Ein wichtiger Emissionsbereich der Erde ist die mehr oder weniger transparente Region von 800 bis 1200 cm-1
(12,5 - 8,3 µm) (grau-schattierter Bereich). Sie wird nur durch die Ozonabsorptionsbande unterbrochen. Die Transparenz in dieser Region beträgt etwa 90%, und sie wird deshalb als atmosphärisches Fenster bezeichnet. Die Strahlungsemission in dieses Bereichs ist von essentieller Bedeutung für den Strahlungshaushalt der Erde. Bei der Fernerkundung werden diese Fenster verwendet, um von im Umlauf befindlichen Satelliten auf die Bodentemperatur zu schließen.
Beim Infrarot wird oft statt der Wellenlänge die Wellenzahl als kennzeichnender Parameter verwendet. Die Wellenlänge in µm wird bestimmt, indem man die Zahl 10.000 durch die Wellenzahl teilt.
Die folgenden Abbildungen zeigen die Transmission von CO2, CO, CH4,
N2O, O3, H2O sowie für alle Gase zusammengenommen.
Auf der x-Achse beträgt die Wellenzahl in cm-1 zwischen
500 und 8000. Dies entspricht Wellenlängen zwischen 20 µm (links) und 1,25 µm (rechts).
Die Transmission der Gase ist auf der y-Achse aufgetragen.
Natürlich sind die stärksten Absorber im Infrarotbereich Wasserdampf und Kohlendioxid. Die anderen angeführten Gase haben einen nur kleinen aber meßbaren Einfluß auf Absorption in der Atmosphäre.

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